Woran du einen echten Rabatt erkennst
Im Erotikhandel ist fast alles immer reduziert. Wer das eine Weile beobachtet, merkt: Der „Sale“ ist oft der Normalzustand. Drei Dinge helfen beim Einordnen.
Die UVP ist kein Preis, den jemand zahlt
Die unverbindliche Preisempfehlung setzt der Hersteller fest. Bei Erotikartikeln liegt sie häufig deutlich über dem, was der Handel tatsächlich verlangt. Ein Rabatt von 20 Prozent auf die UVP kann also schlicht der übliche Marktpreis sein.
Der Vergleich mit dem eigenen Vorpreis zählt
Seit 2022 schreibt die Preisangabenverordnung vor, dass ein Händler bei einer Preisermäßigung den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben muss. Wo das fehlt und stattdessen nur die UVP durchgestrichen ist, lohnt Skepsis.
Ein Preis, der lange gilt, ist kein Angebot
Wenn ein Artikel seit acht Wochen dasselbe kostet, ist das sein Preis — auch wenn ein rotes Schild etwas anderes behauptet. Deshalb zeigen wir bei jedem Deal, seit wann der Preis gilt.